Safe Sailing

Der Tiroler Segel-Verband möchte mit der Initiative SAFE SAILING einerseits auf die Wichtigkeit dieses Themas hinweisen und andererseits alle Beteiligten dabei unterstützen den Segelsport auch weiterhin von jeder Art der Gewalt, des Missbrauchs und des Mobbings fern zu halten.

Dieses Ziel soll niemandem verborgen bleiben. Der VTS will im Bereich Kinderschutz und Gewaltprävention auch Flagge zeigen und hat daher eine Beachflag produziert, die bei Trainings, Regatten und anderen Veranstaltungen aufgestellt werden soll. Sie soll bei allem Trainingseifer, Ehrgeiz, oft ausgelassener Freude und gelegentlichen Konflikten daran erinnern, dass es fun, freedom und fairness nur dann gibt, wenn alle daran teilhaben können.

Anlässlich der Österreichischen Jugendmeisterschaft 2021 in Hard am Bodensee trafen sich Funktionärinnen und Funktionäre des Segelverbandes sowie einiger Landesverbände und Vereine zum jährlich stattfindenden Jugendforum. Im Zuge dieses Austausches über die Entwicklungen im Bereich des Jugendsegelns präsentierte der Präsident des VTS, Birger Rudisch, auch die Beachflag und das Anliegen, Safe Sailing in den Vereinen noch stärker zu verankern.

Gewaltprävention kann nicht diktiert werden:
Sie muss von den Vereinen und ihren Mitgliedern selbst ausgehen. Gerade der Regattasport kann als Schule dafür angesehen werden: Die Wettfahrtregeln sind nach der Grundsätzen fairen Wettkampfs gestaltet. Sie gelten nicht nur für die Sportlerinnen und Sportler, sondern auch für die unterstützenden Personen – Trainer, Eltern usw. Konflikte am Wasser und zu Lande sollen über standardisierte Verfahren abgehandelt werden. Protestverhandlungen dienen daher der gewaltfreien Konfliktbewältigung.

Positive Rückmeldungen kamen nicht nur von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Forum, sondern auch von den Kindern und Jugendlichen. Stolz posierten sie bei strahlendem Wetter vor der Beachflag.
Doch das ist erst der Anfang.


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