Am Samstag 07.09.03 pünktlich um 13.40 starteten vier Jollen davon zwei A-Kats, neun offene Kielboote, sechs in der Wertung und elf Kajütboote. Es stand ein leichter Nordwind, die Nordboje war wie immer abenteuerlich anzusteuern und dann ging es nach Süden. Nach dem Trafohaus war wenig Wind und ab dem TWV stand alles still. Nicht alle, die FDs, A-Kats und 2 Surprise schafften die Tonne ohne Zwischenstopp und waren auf und davon. Umdrehen und schauen wie die hinteren Boote noch mit Spi aufholten und dann auch einparkten. Wir waren in guter Gesellschaft. Eine Dyas nützte die Nähe des Heimathafens und legte an. Es dauerte nicht ewig und ein sachter Wind setzte ein, und ganz vorsichtig wurde die Leetonne gerundet und auf der Kreuz ging´s dann sobald man wieder im Wind war recht flott dahin.

Wie bei allen Blauen-Band-Regatten war der Schiedsrichter auf dem Wasser. Wolfgang Hofmann hatte einen leichten Job, seine Anwesenheit am Wasser vermittelte Autorität und es wurde fair gesegelt. An Land habe ich ihn dann nicht gesehen, ich hoffe er wurde zum Abendessen eingeladen.

Am Sonntag war der Wetterbericht sehr vage. In Bayern bereits Regen, bei uns war alles möglich, von Gewitter bis Flaute bis Wind.

5 Jollen, 8 offene Kielboote, 10 Kajütboote. Total gefehlt haben die Segler von Pertisau, vielleicht sind sie beim Absegeln wieder dabei.

Die TWV-Boote wurden hinaufgeschleppt, danke für das Service und dann ging es an das große Warten. Die Wettfahrtleitung beschloss die Leetonne beim Trafohaus zu legen. Die weise Entscheidung wurde prompt belohnt, um 12 Uhr setzte der Nordwind ein, stand genau bis dahin und es war ein schönes Segeln. Es ist immer das gleiche, die schnellen vorderen Boote nehmen den Wind mit, und für die letzten bleibt nicht mehr viel übrig. Warum das so ist, weiß ich auch nicht, ist aber nicht ortsgebunden.

Der YES war wieder sehr bemüht, am Wasser und am Land für die Segler zwei schöne Segeltage zu gestalten. Der Wind war besser als an manch anderen Tagen in diesem Jahr, es regnete nicht trotz Prognosen in dieser Richtung, es gab reichlich Essen und Getränke.  Es wurde bei Bedarf hin und retour geschleppt, auch ein Service das ich persönlich sehr schätze und die Distanz zwischen den Clubs angenehm verringert. Vielleicht kann sich doch der eine oder andere Segler aufraffen und das nächste Mal auch dabei sein.

Herta